Es ist im Grunde ganz einfach, tut niemandem weh und bereichert unsere Gesellschaft auf allen Ebenen: Vielfalt. Auch in diesem Jahr setzt Aschaffenburg während des weltweiten Pride Months ein unübersehbares Zeichen für Toleranz, Gleichberechtigung und die Sichtbarkeit queeren Lebens. Mitten in unserer Stadt, mitten in unserer Gesellschaft zeigen die Bürgerinnen und Bürger, dass Liebe und Identität keine Grenzen kennen dürfen.
Die CSD Demo der Rainbows hatte mit rund 1.500 Menschen einen Teilnehmerrekord. Trotz oder vielleicht auch wegen der Weigerung von Oberbürgermeister Markus Schlemmer das Rathaus und die Innenstadt zu beflaggen. Wir freuen uns das der Oberbürgermeister im Kompromiss mit dem Ältestenrat des Stadtrats sich dazu bekennen konnte zumindest das Scharfeck und die Stadthalle zu beflaggen, auch wenn das Rathaus unbeflaggt blieb.
Gemeinsam verwandelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Aschaffenburg in ein farbenfrohes Meer aus Regenbogenfahnen, Musik und Lebensfreude. Doch hinter der feierlichen Atmosphäre stand eine ernste und entschlossene Botschaft: Der gemeinsame Einsatz für queere Rechte, für die persönliche Freiheit und für die Akzeptanz jeder Form von Liebe.
„Also es ist nicht schwer. Es tut niemandem weh. Einfach Vielfalt! Wir stehen an der Seite der queeren Community. Und es ist absolut wichtig hier Flagge zu zeigen! Nicht immer laut, aber ohne Einschränkung und immer.“ so Fraktionsvorsitzende Monka Hartl.
Der vergangene Samstag hat eindrucksvoll gezeigt, dass queeres Leben fest in der Stadtgemeinschaft verankert ist. Die Demonstration war ein kraftvolles Plädoyer für eine offene Gesellschaft, in der niemand wegen seiner sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität Angst vor Ausgrenzung haben muss.




