Weniger Autoverkehr, mehr Räume der Begegnung!

Der Umgang mit dem Autoverkehr ist für uns GRÜNE ein wichtiges Element der dringend nötigen Mobilitätswende. Unser Ziel ist es, den Kraftfahrzeugverkehr in der Innenstadt schrittweise zu reduzieren, um Lärm, Abgase und Flächenverbrauch zu verringern – für eine zukunftsorientierte Verkehrssteuerung, die den innerstädtischen Raum lebenswerter macht.

Wichtig sind uns und unserer OB-Kandidatin Monika Hartl die allmähliche Erweiterung der Fußgängerzonen sowie weniger Autoverkehr. Dafür wollen wir ein Pilotprojekt zur intelligenten Verkehrssteuerung und Verringerung der CO2-Emissionen starten. Die so gewonnenen Flächen sollen zu Räumen der Begegnung und zu Naturflächen werden.
Zudem setzen wir uns für einen Umweltring ein. Der Einbahnstraßenring führt um die Innenstadt herum, schafft Platz für alle Verkehrsarten und garantiert die Erreichbarkeit des Stadtkerns für den Autoverkehr. Der Umweltring ermöglicht zudem ein durchgehendes Fahrradnetz, einen autofreien Marstallplatz, Nachtbusse für nicht angebundene Stadtteile, mehr Platz für Fußgänger – und sperrt Menschen, die aufs Auto angewiesen sind, nicht aus der Innenstadt aus.

Auch für Wohngebiete stehen wir GRÜNE für Verkehrsberuhigung und Sicherheit. Rund um die Schulen gilt es, den Autoverkehr massiv zu reduzieren. Mit dem „Superblock-Konzept“ wollen wir den Durchgangsverkehr aus Wohnvierteln verbannen. Unser Ziel: Testweise einzelne Straßen oder Bereiche so umzugestalten, dass weniger Durchfahrten, mehr Platz für Aufenthaltsqualität, sichere Wege und Grün entstehen. Mit den Anwohner*innen wollen wir erproben, was gut funktioniert.

Die Umsetzung unserer Vision für eine nachhaltige, soziale und zukunftsfähige Mobilität soll im Gespräch mit den Menschen vor Ort entstehen. Deshalb planen wir GRÜNE einen Bürger*innenrat, der die Maßnahmen zur Erreichung unserer Ziele entwickelt.