Die Kinderarmut in unserer Stadt ist erschreckend groß und eine soziale Herausforderung. Jeder vierte oder fünfte junge Mensch unter 15 Jahren – in manchen Stadtteilen sogar jedes dritte Kind – ist betroffen. Etwa 1400 Aschaffenburger Kinder und Jugendliche leben von Sozialleistungen. Sie müssen auf vieles verzichten und haben schlechtere Bildungschancen. Das führt zu Ausgrenzung und vielfachem Mangel. Wir GRÜNE wollen das nicht hinnehmen. Unser Anliegen: „Gutes Lernen für alle!“
„Unser Ziel ist es, betroffenen Kindern und Jugendlichen die gleichen Startchancen zu schaffen wie Kindern aus bessergestellten Haushalten – gute Bildung, gute Ernährung, Teilhabe an Sport und Kultur!“, betont unsere OB-Kandidatin Monika Hartl. Als Förderschullehrerin weiß sie, dass Bildung ein Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben ist.
„Bildung ist der Schlüssel für eine gerechte, nachhaltige, wirtschaftlich erfolgreiche und lebenswerte Zukunft“, heißt es in unserem GRÜNEN Wahlprogramm. Wir setzen uns für Bildungseinrichtungen ein, die allen Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialer Lage gute Entwicklungschancen bieten – und wollen Schulen zu attraktiven Lernorten machen.
Kindergärten sind zentrale Bildungsorte, deshalb sollten sie kostenfrei sein. Für die Sommerferien wollen wir eine Betreuung in städtischen Kindergärten erreichen. Nötig sind längere Öffnungszeiten und weniger Schließtage, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.
Wichtig ist uns, Studierende und Auszubildende durch günstigen Wohnraum zu entlasten.
Grundlagen für den Lebensweg werden in Kitas, Schulen, Berufsschulen und Hochschulen gelegt. Darum möchten wir Kinder und Jugendliche ermuntern, Neues zu lernen und auszuprobieren, und fordern gerechte Bildungschancen für alle – egal, woher sie kommen und wo sie leben!