Das Recht auf Wohnen ist ein Menschenrecht – heißt es im internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte! Jedoch gibt es auch in unserer Stadt Menschen, die sich keine Wohnung leisten können. Bestimmt wird der Wohnungsmarkt auch bei uns vom hohen Siedlungsdruck – was Bau- und Mietpreise nach oben treibt. Anfang 2025 berichteten lokale Medien über steigende Obdachlosenzahlen in Aschaffenburg. Angesichts der wachsenden Einwohnerzahl – unsere Stadt hat inzwischen mehr als 73.000 Einwohnerinnen und Einwohner – und der rasant steigenden Mieten braucht es gezielte Maßnahmen, damit niemand auf der Straße leben muss. Um dies zu erreichen, machen wir GRÜNE uns für bezahlbares Wohnen stark – für ein Zuhause, das Menschen einen sicheren Ort bietet.
Wichtig ist es uns GRÜNEN, die Wohngebiete an die Herausforderungen der Klimakrise anzupassen und die Gebäude vor Hitze zu schützen. Zudem gilt es, den Flächenfraß drastisch zu reduzieren. Innenentwicklung hat für uns Vorrang vor Neubauten in Außenbereichen. Der Wohnungsbau darf nicht zu Lasten von Natur-, Erholungs- und Freizeitflächen gehen.
Zum Schutz von Mietwohnungen fordern wir den Erlass einer Zweckentfremdungssatzung gegen Leerstand, Ferienwohnungen und möbliertes Wohnen. Gleichzeitig wollen wir Menschen ermuntern, ihre leerstehende Wohnung zu vermieten. Wichtig ist uns auch Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung in allen städtischen Wohnungen.
Unser Ziel: Eine bezahlbare, ökologische und sozial gerechte Wohnungspolitik, die tragfähige Lösungen für die Zukunft entwickelt – und Wohnungslosigkeit überwindet.